Geschriebene Wortehttp://uhilger.de/worteDas Journal von Ulrich Hilgerde-deUlrich Hilger, http://uhilger.deSat, 29 Apr 2017 19:28:45 +0200Seufzerbruecke<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/8006" data-lightbox="8006"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/8006" alt="foto" width="180" height="120" /></a> Instagram vermeldet 700 Millionen aktive Nutzer monatlich, Tendenz rasant steigend, l&auml;&szlig;t sich bei heise online <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Instagram-hat-jetzt-700-Millionen-Nutzer-3697199.html">lesen</a>. Mit der enormen Zahl ist zu erahnen, wie viele Bilder allein dort zusammenkommen, bestimmt Milliarden jeden Monat. Nicht verwunderlich, dass von nahezu jedem Ort bereits Fotografien <a href="https://www.flickr.com/search/?text=potsdamer%20platz">zug&auml;nglich</a> sind, man m&uuml;sste nicht selbst zur Kamera greifen.</p><p>Nat&uuml;rlich tun wir es trotzdem, Fotografien entstehen aus verschiedenen Gr&uuml;nden wie zum Beispiel dem Wunsch, das eigene Dasein zu dokumentieren, die in der eigenen Erinnerung verg&auml;nglichen Ansichten festzuhalten.</p><p>Solche Bilder oder sollte ich sagen Erinnerungen mit anderen zu teilen ist gerade mit Diensten wie Instagram oder flickr reizvoller denn je. Nat&uuml;rlich sind dabei Aufnahmen von beliebten Orten ziemlich inflation&auml;r. Am Potsdamer Platz ist es noch nicht ganz so, aber in Venedig muss man an bestimmten Stellen eine Nummer ziehen bevor man f&uuml;r ein Foto dran kommt.</p><p>Das Foto als Erinnerung gegen&uuml;ber dem Foto als Foto.</p><p>Gewi&szlig; ist auch dies Geschmackssache aber sind wir mal ehrlich, eine Fotografie der <a href="https://www.flickr.com/search/?text=Seufzerbr%C3%BCcke">Seufzerbr&uuml;cke</a> ist jetzt nicht so spannend wie das Gew&uuml;hl vor Ort vermuten lie&szlig;e. Das Bauwerk ist eine Sehensw&uuml;rdigkeit, aber warum eigentlich? Ich gebe mich jetzt mal als Schn&ouml;sel zu erkennen wenn ich sage ich bin achtlos daran vor&uuml;ber gegangen. Mich &uuml;ber den Andrang vor dem fraglichen Objekt wundernd und zur Seite blickend geriet ebenda unversehens <a href="http://uhilger.de/photo/?fnr=5849">das</a> aufs Bild.</p><p>Eine Fotografie als Erinnerung an die Seufzerbr&uuml;cke kann sehr unterschiedlich ausfallen wie man sieht. Und gleichzeitig ist man bei aller Beobachtung der Welt um sich herum nicht frei vom Wunsch, das eigene Tourist-sein auszuleben und im Bild zu bannen.&nbsp;</p><p><a href="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/g/8006" data-lightbox="5536"> <img style="margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/w/8006" alt="foto" width="120" height="83" /> </a> <a href="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/g/5849" data-lightbox="5536"> <img style="margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/w/5849" alt="foto" width="120" height="83" /> </a> <a href="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/g/5536" data-lightbox="5536"> <img style="margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/w/5536" alt="foto" width="120" height="83" /> </a> <a href="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/g/5523" data-lightbox="5536"> <img style="margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/w/5523" alt="foto" width="120" height="83" /> </a></p><p>Die eine Art von Fotografie darf und kann jederzeit als Erinnerung dienen. Die andere Art ebenso, bleibt aber wohl von der Welt weitgehend unbeachtet und zieht schon bei deren Entstehen wahlweise besorgte, mi&szlig;trauische, irriterte, belustigte oder auch ver&auml;rgerte Blicke der Mitmenschen auf sich.</p><p>Aber so ist es eben. Fotografieren ist am sch&ouml;nsten, wenn es ganz f&uuml;r mich geschieht. Und dann kann eigentlich kaum jemand sonst Interesse daran haben. Muss ich die Bilder dann eigentlich noch mit anderen teilen? Unbedingt, das haben sie verdient und es darf gern wegsehen, wer kann.</p>http://uhilger.de/worte?b=4853Ulrich Hilger, http://uhilger.de4853Thu, 27 Apr 2017 21:20:20 +0200Spielraum<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/8607" data-lightbox="8607"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/8607" alt="foto" width="180" height="120" /></a> Da&szlig; Film die besondere Eigenschaft hat, mit zunehmenden Intensit&auml;ten von Licht umzugehen, wird stets in den Bildern offenbar. Das Ma&szlig; an Spielraum ist dabei nicht dokumentiert und m&ouml;chte ausgelotet werden.</p><p>Man darf vorweg nehmen: Der Spielraum ist betr&auml;chtlich und bleibt nicht selten ungenutzt. Grund genug, die Grenzen etwas auszudehnen. Eine gezielte Unterbelichtung klingt zwar eigenartig, wird aber mit einer weiteren Besonderheit der Fotografie auf Film zum n&uuml;tzlichen Werkzeug, der Push-Entwicklung.</p><p>Das Strecken der chemischen Prozesse der Filmentwicklung bewirkt auf Kosten von K&ouml;rnigkeit und Detailzeichnung das Aufhellen der Bilder. F&uuml;rs Fotografieren wird damit Belichtungszeit und Sch&auml;rfentiefe gewonnen.&nbsp;</p><p>Was kann ich sagen? Es ist Magie.</p><p style="text-align: right;">Bild:<br />Frankfurt, April 2017<br />Kodak Portra 160 @ 500 (Push 2), 28 'cron</p>http://uhilger.de/worte?b=4846Ulrich Hilger, http://uhilger.de4846Sat, 22 Apr 2017 13:34:20 +0200Filmvorlieben<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/7624" data-lightbox="7624"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/7624" alt="foto" width="200" height="120" /></a> Unsere Reise nach Norwegen im vergangenen Sommer f&uuml;hrte uns verschiedentlich nach Haugesund, eine K&uuml;stenstadt n&ouml;rdlich von Stavanger. Im Nachhinein h&auml;tte ich dort gern mehr Zeit mit dem Fotografieren verbracht aber das geht mir auf Urlaubsreisen oft so. Zwei Dinge sind mir von den Besuchen in Haugesund besonders in Erinnerung geblieben. Zum einen ist es wahrscheinlich die Stadt mit der mit Abstand h&ouml;chsten Dichte an Friseusalons, die ich bislang kennengelernt habe. Ich erinnere mich, eine Stra&szlig;e entlang gelaufen zu sein, wo gef&uuml;hlt jedes zweite Ladengesch&auml;ft einen Friseurladen beheimatete.</p><p>Am Ort schlo&szlig; gerade ein ziemlich hipper Plattenladen was mir nicht nur wegen dessen bemerkenswerten Ambientes und Sortiments mehr als ungerechtfertigt vorkam. Auch angesichts der viel h&ouml;heren Zahl an Haarpflegefachgesch&auml;ften empfand ich es spontan als ausgespochen ungerecht, aber letzlich schien es nun einmal die Vorlieben der haugesunder B&uuml;rger widerzuspiegeln. Fast war ich versucht, dem Betreiber des audiophilen Kleinods vorzuschlagen doch nach Frankfurt &uuml;berzusiedeln wo er mit Sicherheit selbst solche Urgesteine wie das Zweitausendeins aus dem Stand in Grund und Boden 'gehyped' h&auml;tte. In Haugesund hingegen ist wahrscheinlich mittwerweile ein weiterer Barbier an seiner Stelle heimisch.</p><p>Zum anderen hat sich hier die Entscheidung f&uuml;r Kodak Gold 400 bew&auml;hrt. Der Film ist vergleichsweise g&uuml;nstig und irgendwie passt er f&uuml;r die Lichtverh&auml;ltnisse in Norwegen wie die Faust aufs Auge. Vor der Reise hatte ich hin und her &uuml;berlegt. Wie viele Rollen nehme ich mit und welcher Film soll es werden? Zuletzt wurde es Gold anstelle von Portra und irgendwie hat es gepasst. Nicht zuletzt die Aufnahmen in Haugesund lie&szlig;en Gold 400 meine erste Wahl f&uuml;r urbane Bilder bei bedecktem Himmel werden. Bei Sonne aus irgendeinem Grund nicht ganz so prickelnd erweckt diese Emulsion die in diffuserem Licht verbleibenden Farben besonders sch&ouml;n zum Leben. Auch passt die zur&uuml;ckhaltende Tonalit&auml;t sehr gut zum etwas gestrigen Flair des Stadtbilds.</p><p>&Uuml;ber solche Lichtverh&auml;ltnisse m&uuml;ssen wir uns im Augenblick hier nicht beschweren und es bleibt zu hoffen, dass uns das sch&ouml;ne, nahezu sommerliche Klima lang erhalten bleibt. Ich habe jedenfalls die diesj&auml;hrige Kamerasaison dank dieses Lichts bereits er&ouml;ffnet.</p><p>&nbsp;</p><p style="text-align: right;">Bild:<br />Haugesund, Norwegen, Aug. 2016<br />MeinFilmLab, Fuji SP-3000, Kodak Gold 400, 28 cron</p><p>&nbsp;</p>http://uhilger.de/worte?b=4831Ulrich Hilger, http://uhilger.de4831Sun, 9 Apr 2017 20:12:31 +0200Netzknoten<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/8560" data-lightbox="8560"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/8560" alt="foto" width="200" height="120" /></a> Heute freue ich mich sagen zu k&ouml;nnen, dass ein weiterer Meilenstein bei der Herstellung der WebBox erreicht ist: Die <a href="http://uhilger.de/dev/Software/WebBox/Datenbank-Konsole">Datenbank-Konsole</a> ist fertig und Teil der WebBox geworden. Damit ist der Umfang erreicht, den ich mir bislang f&uuml;r die WebBox gedacht hatte. Weitere Versionen werden sich bis auf weiteres auf das 'Abrunden', die Pflege und v.a. die Nutzung dieses Stands beschr&auml;nken.</p><p>Erfreulich ist das Ergebnis aus verschiedener Hinsicht: Zum einen ist der geplante Umfang der WebBox in vergleichsweise kurzer Zeit entstanden. Zum anderen lie&szlig; sich die Herstellung p&uuml;nktlich zum Beginn des Fr&uuml;hjahrs zu diesem Stand f&uuml;hren, was nat&uuml;rlich die Zeit ist, ab der Aktivit&auml;ten am Rechner in der Regel bis zum Winter anderen Schwerpunkten weichen.</p><p>Profitiert hat die WebBox dabei auch von Teilen, die sich schon in anderen Anwendungen bew&auml;hrt haben. Zudem habe ich f&uuml;r die WebBox erneut darauf geachtet, auf allzu ausufernde 'Enterprise'-Bestandteile der Java-Welt zu verzichten. Die WebBox konzentriert sich stattdessen darauf, die bew&auml;hrten und robusten Komponenten Java, Tomcat und Derby nicht nur auszusch&ouml;pfen sondern mit ihrem Zusammenspiel ihre St&auml;rken erst richtig zu entfalten.</p><p>Die behutsame Kombination mit neuerer Technologie wie z.B. Neuerungen bei Javascript, CSS sowie Dingen wie Bootstrap oder dem Flexbox-Layout ergibt eine stimmige und effiziente Plattform f&uuml;r universelle und individuelle Anwendungen aller Art.</p><p>Zwar gibt es inzwischen l&auml;ngst etablierte L&ouml;sungen wie Nextcloud, Payara oder SpringBoot um nur mal ein paar Namen zu nennen. Gleichzeitig kann eine von einem einzelnen Entwickler getragene Anwendung auch kaum mit gr&ouml;&szlig;eren Initiativen mithalten. Nichtsdestoweniger profitiert auch die WeBox vom bew&auml;hrten 'Write Once Run Anywhere' der Java-Plattform und so denke und hoffe ich, dass einmal wie jetzt hergestellt die WebBox Bestand hat, wie z.B. auch ihr Tomcat-Kern schon viele Jahre zum Bestand der Java-Plattform z&auml;hlt.</p><p>Vermutlich wird dies an dieser Stelle kaum zur Kenntnis genommen und die WebBox wom&ouml;glich ausser von mir nie von irgendwem eingesetzt werden. Das ist nicht schlimm. Nach langer Zeit des Hoffens auf eine &auml;hnliche Initiative der weltweiten 'Java-Gemeinde' bin ich gelinde gesagt entt&auml;uscht davon, welche Entwicklung die Java-Welt bis jetzt stattdessen durchlaufen hat und weiter verfolgt. Obwohl seit Jahren naheliegend l&auml;&szlig;t sich noch immer kein Ansatz erkennen, der Java, Tomcat und Derby derart zusammenbringt. Zuletzt war es mir wichtig - und sei es auch nur f&uuml;r mich selbst - einiges von dem, was ich an der Java-Technologie sch&auml;tze, wenigstens f&uuml;r eigene Zwecke zu verwenden und zu bewahren.</p><p>In der Zwischenzeit driftet die IT-Welt weiter und hin zu Cloud- und Container-'L&ouml;sungen', als w&auml;ren diese nicht im Kern das, was manch anderes Software-System schon lange vorher war. Und die Nutzer lassen sich weiter und mehr denn je auf Facebook, Twitter, Google, Apple und all den anderen Silos 'einsperren'. Es lebe die Filter-Blase.</p><p>So paradox das auch erscheint mag mit der Nutzung des Netzes in seiner 'freien' Form vielleicht eine zunehmende Isolation einhergehen. Dennoch sch&ouml;n, wenn die Technologie und das Internet noch immer diese Alternative liefert. Wir wollen hoffen, dass trotz besagter Entwicklungen diese Freiheit weiter besteht und zumindest f&uuml;r mich tr&auml;gt die WebBox weiter zu dieser Freiheit bei.&nbsp;</p>http://uhilger.de/worte?b=4830Ulrich Hilger, http://uhilger.de4830Sat, 8 Apr 2017 15:20:00 +0200Serverless<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/1581" data-lightbox="1581"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/1581" alt="foto" width="200" height="120" /></a> Die Welt der Informationstechnologie sorgt mit ihren Begriffen gelegentlich f&uuml;r Verwirrung. F&uuml;r mich das neueste Beispiel: <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Serverless-Computing-Azure-Functions-sprechen-F-3660317.html">Serverless Computing</a>. Mit diesem Schlagwort wird Rechenleistung bezeichnet, die als einzelne Funktion via HTTP aufgerufen wird. Das ist freilich alles andere als serverless, denn wo kommt wohl die so abgerufene Leistung her? Nat&uuml;rlich von einem Server.</p><p>Hinter dem Konzept steckt der Gedanke, einzelne Rechenleistungen als Programmfunktion auszudr&uuml;cken. Etwas wie zum Beispiel die folgende Java-Methode:</p><p style="padding-left: 30px;"><code>public float addiere(float a, float b) {</code><br /><code>&nbsp; return a + b;</code><br /><code>}</code></p><p>Es hat schon seinen Charme, wenn ohne einen Gedanken an Serverbetrieb zu verschwenden einfach dieser Programmcode auf einem Webdienst hinterlegt wird und der Dienst daraus einen URL macht wie z.B.</p><p style="padding-left: 30px;"><code>https://example.com/rechendienst/addiere</code></p><p>Der Aufruf dieses URL mit Parametern liefert das Ergebnis der Rechenaufgabe:</p><p style="padding-left: 30px;"><code>https://example.com/rechendienst/addiere/1.5/7.8</code><br />Antwort: <code>9.3</code></p><p>F&uuml;r solcherlei Rechendienst wird nur eine Transaktionsgeb&uuml;hr f&uuml;r jede Ausf&uuml;hrung des Programmcodes f&auml;llig und die Geb&uuml;hr bemisst sich nach der verbrauchten Rechenleistung.</p><p>Eine durchaus smarte Idee, die den Nutzern den ganzen Bohai des Rechnerbetriebs sowie dessen Bereitstellung und -haltung im Netz abnimmt. Man muss das nicht unbedingt Serverless Computing nennen, weshalb es bisweilen auch als Function as a Service daher kommt.</p><p>Interessierte Zeitgenossen k&ouml;nnen daf&uuml;r zum Beispiel Amazon bezahlen: Der Dienst <a href="https://aws.amazon.com/lambda/">Lambda</a> hat alles, was das Herz begehrt.</p><p>Wer stattdessen meint, einen Rechner laufen zu lassen und ins Netz zu stellen ist eigentlich kein Problem, kann nat&uuml;rlich auch einfach eine <a href="http://uhilger.de/dev/Software/WebBox/WebBox">WebBox</a> auf dem Rechner starten.</p>http://uhilger.de/worte?b=4811Ulrich Hilger, http://uhilger.de4811Wed, 22 Mar 2017 06:56:00 +0100Selbstverwaltung<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/8556" data-lightbox="8556"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/8556" alt="foto" width="200" height="120" /></a> Seit dem <a href="?b=4783">Beitrag zur WebBox</a> von neulich hat mich deren Gestaltung weiter besch&auml;ftigt. Nun ist ein weiterer Meilenstein erreicht und eine <a href="/dev/Software/filecms/Dateiverwaltung">Dateiverwaltung</a> Teil der WebBox geworden.</p><p>Zwischenzeitlich hatte ich schon einmal eine erste Fassung auf der Werkbank bereitgestellt. Seither sind weitere Funktionen dazugekommen und die Dateiverwaltung hat mittlerweile einen Stand, von dem ich sagen w&uuml;rde, er enth&auml;lt alle Basisfunktionen, die dort hineingeh&ouml;ren. Bestimmt lassen sich noch eine ganze Reihe zus&auml;tzlicher Funktionen denken. Aber bis dahin ist jetzt ein Stand erreicht, mit dem sich bereits gut produktiv arbeiten l&auml;&szlig;t.</p><p>Es ist nicht so trivial wie man vielleicht meinen mag, f&uuml;r einen Rechner eine Dateiverwaltung zu realisieren, die &uuml;ber den Browser aus der Ferne bedient werden kann. Letztlich kommt man nicht umhin, Bedingungen zu schaffen, die ausserhalb der Dateiverwaltung selbst angesiedelt sind.</p><p>Hier bew&auml;hrt sich der Ansatz, mit der WebBox eine Plattform anzulegen, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Nach und nach w&auml;chst zusammen, was zusammen geh&ouml;rt und die WebBox wird zu einem eigenen Ganzen.</p>http://uhilger.de/worte?b=4806Ulrich Hilger, http://uhilger.de4806Sun, 12 Mar 2017 20:03:41 +0100Dienstplattform<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/8545" data-lightbox="8545"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 0px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/8545" alt="foto" width="240" height="160" /></a>Mit Tomcat und Derby besitzt die Java-Plattform zwei ziemlich praktische und noch dazu frei erh&auml;ltliche L&ouml;sungen f&uuml;r Web-, Applikations- und Datenbankserver und man fragt sich, warum diese eigentlich nicht als fertige Pakete zusammen erh&auml;ltlich sind.</p><p>Nachdem ich f&uuml;r meine Zwecke schon einmal eine eigene Distribution dieser Produkte erstellt hatte, nutzte ich zwischenzeitlich wieder eine Zeitlang die <a href="/dev/Tipps/Tomcat%20auf%20Ubuntu">Standard-Distribution von Tomcat</a>, die z.B. auf Ubuntu oder Debian sehr einfach einzuschalten ist.</p><p>Mit der Zeit nervt es aber, die jeweils von den Paketverwaltern zusammengestellten Fassungen immer wieder mit den gleichen eigenen Einstellungen zu versehen, wann immer neue Versionen oder eine Systemumstellung das wieder mal bedingt.</p><p>Ohnehin ist die Java-Technologie geschaffen f&uuml;r den umgekehrten Weg. Programme und Plattform bilden eine Einheit die losgel&ouml;st und unabh&auml;ngig vom Betriebssystem ist.&nbsp;</p><p>Es fehlte eine zentral gepflegte Referenzplattform die auch entsprechend dokumentiert ist. Zuletzt habe ich wieder meine eigene zusammengestellt und nun auch von Grund auf <a href="/gitblit/docs/wbx-shell.git">dokumentiert</a>. Seitdem ist es angenehm ruhig geworden. Die Plattform ist da und tut ihren Dienst. Man kann sich auf darauf laufende Inhalte konzentrieren und muss nicht alle Nase lang irgendewelche neuen Trends nachziehen die doch oft nur als derselbe Kram in neuem Gewand daherkommen.</p><p>Das fertige Produkt ist die <a href="/dev/Software/WebBox/WebBox">WebBox</a>. Ein Web-, Applikations- und Datenbankserver, der einfach in einem Verzeichnis im Dateisystem 'lebt' und ohne irgendwelche 'Verdrahtungen' mit dem Betriebssystem auskommt. Einfach bedienbar und portabel.</p><p>Die WebBox dient nun wieder als Grundlage, von der aus man nicht immer das Rad neu erfinden muss. Eine Referenzplattform f&uuml;r Anwendungen wie ich sie mir w&uuml;nsche und wie sie zuguterletzt auch wieder f&uuml;r andere interessierte Zeitgenossen verf&uuml;gbar ist.</p>http://uhilger.de/worte?b=4783Ulrich Hilger, http://uhilger.de4783Tue, 7 Feb 2017 00:22:27 +0100Identitaet<p><a href="/cms/pub/photo/id/g/693" data-lightbox="693"> <img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 0px solid black;" src="/cms/pub/photo/id/k/693" alt="foto" width="90" height="90" /> </a> Benutzer und Rollen zu verwalten ist eine elementare Funktion f&uuml;r rechnergest&uuml;tzte Dienste und im Grunde garnicht so schwierig herzustellen. Einen Benutzer anlegen, eine Rolle anlegen, die Rolle dem Benutzer zuweisen. So etwas konnte die datenbankgest&uuml;tzte Nutzerverwaltung f&uuml;r Tomcat, die ich mir daf&uuml;r mal angelegt hatte schon die ganze Zeit.</p><p>Ich habe das jetzt mal <a href="/dev/Software/Nutzerverwaltung/Nutzerverwaltung">neu gemacht</a> und die Funktionen mit einer spartanisch einfachen aber responsiven Bedienoberfl&auml;che versehen. Die neue Nutzerverwaltung kann wie bisher als Webanwendung auf Tomcat verwendet werden, um Benutzer und Rollen im laufenden Betrieb - also ohne Neustart nach &Auml;nderungen - zu verwalten. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich die Verschl&uuml;sselung von Kennworten an die zum Jahreswechsel in die Version 8.5 von Tomcat eingekehrte Umstellung von MD5 auf SHA angepasst.</p><p>Der Quellcode ist nun mit neuer <a href="/gitblit/docs/um.git">Dokumentation</a> versehen im Repository verf&uuml;gbar und kann mit wenigen Handgriffen zur Herstellung der Nutzerverwaltung verwendet werden. Ein fertig gebautes Webarchiv zum Herunterladen habe ich bislang nicht. Warum auch, der Build l&auml;uft ja bei mir. Aber wer weiss, vielleicht kommt ja irgendwann mal jemand der sagt er kann es auch brauchen und dann stelle ich vielleicht eines bereit.</p>http://uhilger.de/worte?b=4773Ulrich Hilger, http://uhilger.de4773Tue, 31 Jan 2017 22:42:53 +0100Rasanz<p><a href="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/g/7509" data-lightbox="7509"> <img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/k/7509" alt="foto" width="240" height="167" /> </a> Neulich kam ein Beitrag im Fernsehen, der eine Schweizer Fotografin und ihre Arbeit vorstellte. Die Kommentatorin sagte sinngem&auml;&szlig; "..Frau [..] macht Fotografien auf Film, so wie man fr&uuml;her fotografierte..". Selbst als Ewiggestriger horcht man auf: Ist es wirklich schon soweit? Ist Film nun endg&uuml;ltig Geschichte?</p><p>Mittlerweile fotografiert tats&auml;chlich jeder digital. Es ist niemandem mehr zu vermitteln, wenn man es nicht tut. Nicht nur die Begr&uuml;ndung f&auml;llt schwer. Schon die Tatsache an sich l&auml;sst sich Menschen, die Fotografie &uuml;berhaupt nicht anders als digital kennengelernt haben, kaum erkl&auml;ren. Dass es einmal so kommen w&uuml;rde war abzusehen. Diese Rasanz ist allerdings schon &uuml;berraschend.</p><p>Wie auch immer. Nicht beirren lassen. Wie sagen die Briten so sch&ouml;n und treffend? Keep calm and carry on.</p><p>Ein neues Jahr liegt vor uns. Wollen mal sehen, was sich in dessen Verlauf noch so alles auf diese vielfach totgesagte,&nbsp;magische Emulsion bannen l&auml;sst.</p><p style="text-align: right;">Bild:<br />Berlin, Gleisdreieck, Juli 2016<br />MeinFilmLab, SP-3000, Tri-X 400, 28 cron</p>http://uhilger.de/worte?b=4766Ulrich Hilger, http://uhilger.de4766Sat, 21 Jan 2017 20:39:27 +0100Push<p><a href="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/g/8348" data-lightbox="8348"><img style="float: right; margin: 5px 10px; border: 1px solid black;" src="http://uhilger.de/cms/pub/photo/id/k/8348" alt="foto" width="240" height="167" /> </a> Was ist erstrebenswerter? Viele Ansichten einer Fotografie? Oder die Fotografie als solche?</p><p>Ihr Entstehen vom Einlegen des Films bis zum Bet&auml;tigen des Ausl&ouml;sers und der Entwicklung des Materials einschlie&szlig;lich all der unz&auml;hligen Begleitumst&auml;nde, ohne die nicht eine einzige Aufnahme an dieser Stelle erscheinen w&uuml;rde? Ein Gedanke, der kaum in den Sinn gelangt, wenn ein Bild wie tausende andere konsumiert wird auf Plattformen wie flickr, Instagram oder Facebook heutzutage.</p><p style="padding-left: 30px;">Find your inspiration.</p><p>So schl&auml;gt es einem in gro&szlig;en Lettern neuerdings auf flickr entgegen. Mitsamt gewaltig wuchtigen Bildern.&nbsp;</p><p>Auf der Homepage wird Klasse statt Masse praktiziert und damit gleichzeitig das Gegenteil beworben, denn jenseits dieser Homepage beginnt die &Ouml;dnis. Merkt das jemand? Egal. Hautpsache, die Kasse stimmt. Oder was auch immer f&uuml;r die Beteiligten eine Entsprechung sein mag. Jedenfallls l&auml;&szlig;t sich sagen: Es scheint gut zu funktionieren angesichts der regen Beteiligung.</p><p>Das Netz hat sich gewandelt und wandelt sich weiter. Das Miteinander weicht einem Nebeneinander und leider h&auml;ufiger als man mag auch einem Gegeneinander. Ich sp&uuml;re bei mir eine Verzagtheit dar&uuml;ber und was flickr anbetrifft stellt sich wieder einmal die Frage, ob und wie es dort weiter gehen soll.</p><p>Die hier gezeigte Aufnahme erscheint nicht dort. Sie erscheint mir hier und auf den <a href="../photo">Fotoseiten</a> richtiger untergebracht. Hier geh&ouml;rt sie hin, nicht dort.</p><p>Wer warum auch immer den Weg hierher findet, dem sei gew&uuml;nscht: Ein gutes Jahr 2017. Gutes Licht. Ein gutes Leben und Gesundheit. Auf dass die unerfindlichen M&auml;chte, die uns hier zusammengef&uuml;hrt haben noch ein wenig mehr Geduld mit alledem haben.</p><p>Danke f&uuml;r Eure Begleitung im nun fast vergangenen Jahr. Ihr wisst schon, wen ich meine. Guten Rutsch und so. Party on! :-)</p><p>&nbsp;</p><p style="text-align: right;">Bild:<br />Berlin, Potsdamer Platz, Nov. 2016<br />MeinFilmLab, SP-3000, Portra 400 (push 2), 28 cron</p>http://uhilger.de/worte?b=4743Ulrich Hilger, http://uhilger.de4743Sat, 31 Dec 2016 20:20:19 +0100